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Die Kriegsopfer Bad Wildungens
(Teil 2)
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Im "Ehrenbuch für die Kriegstoten der Stadt Bad Wildungen" sind 374 Personen als Kriegstote verzeichnet. Die Zahl ist zu relativieren, da es sich zu einem gewissen Anteil um Opfer von Familien handelt, die in Folge der Vertreibung aus Ihrer Heimat, Zerstörung ihrer in anderen Gegenden befindlichen Behausungen oder durch Kriegswirren auf sonstige Weise nach Bad Wildungen kamen und dort nur zwischenzeitlich lebten, bald nach Anfertigung des Buches aber schon nicht mehr hier nachweisbar waren. Andererseits waren damals sehr viele Personenschicksale ungeklärt, über die inzwischen Einzelheiten bekannt sind.
Innerhalb der folgenden Datenangaben können sich Differenzen ergeben, da nicht zu jeder einzelnen Person alle Angaben auch vorlagen.
Von den 374 Personen sind 6 weiblichen, 368 männlichen Geschlechts. Zwischen dem Geburtsjahr des ältesten Kriegstoten (1863) und des jüngsten (1943) liegen 80 Jahre. Größte Blutopfer brachten die Jahrgänge 1906 bis 1926.
Geburtsjahrgänge der Bad Wildunger Kriegstoten Unter den Bad Wildunger Kriegstoten bekleideten immerhin 67 den Rang eines Obergefreiten, 50 den eines Gefreiten und 37 den eines Unteroffiziers. Als „Schütze“ oder „Soldat“ werden 15 genannt. Die Zuordnung der Toten zu Waffengattungen oder gar Truppenteilen ist nur in Sonderfällen möglich. Sechs Männer waren gesichert der Luftwaffe zuzurechnen, darunter ein Fallschirmjäger. Sieben lassen sich der Marine zuordnen, einer den Pionieren, drei der Artillerie; sechs waren Sanitäter (davon vier Sanitätsunteroffiziere) und sechs kamen als Volkssturm-Angehörige um. Auch zwei OT-Männer (Organisation Todd) und vier Ärzte gehörten zu den Gefallenen, davon zwei Zahnärzte. Zehn Männer gehörten der Waffen-SS an. Texte und Abbildungen dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Kopie, Vervielfältigung
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